Phasenmodell pro Projektart

Das Projektportfolio-Management sowie die Unternehmensführung müssen Projekte aller Art auf die gleiche Weise führen können. Dafür wird ein generisches Phasenmodell mit über alle Projekte einheitlichen Projektphasen eingesetzt. Diese Projektphasen sind in sachlogische, vorgehensorientierte Arbeitsschritte, die durch Entscheidungen abgegrenzt sind, gegliedert. Der Beginn einer Phase resp. der Übergang zu einer nächsten Phase markiert dabei einen „Haupt“-Meilenstein (MS). Alle Projekte müssen diese Phasen und Meilensteine aus Sicht der Führung durchlaufen. Die Ziele dieses projektartenübergreifenden Phasenmodells sind:

  • Erkennen von gleichen Steuerungszeitpunkten trotz unterschiedlichen Vorgehens
  • „sequenzielles“ Vorgehen mit klar definierten Übergängen zwischen den Phasen als Standard für die Fortschrittsbemessung, um den Gesamtfortschritt des Portfolios zu steuern
  • unternehmensweite homogene Projektterminologie aufgrund der bewussten Trennung von Projektführung und spezifizierter Projektumsetzung (Projektdurchführung)
  • Führen aller Projekte in einem Portfolio mit den gleichen Projektmanagement-Instrumenten

Bei Phasenübergängen obliegt es dem Auftraggeber oder dem Projektportfolio-Management die zentralen Phasenergebnisse abzunehmen und die nächste Phase freizugeben.