80/20-Analyse

Kurzbeschreibung

Die 80/20-Analyse ist eine Entscheidungshilfe für die Bildung von Prioritäten. Es unterliegen dabei viele Problemursachen dem Pareto-Prinzip, das besagt, dass ein Grossteil der Probleme auf einen relativ kleinen Teil der Ursachen zurückzuführen ist (häufig in einem Verhältnis von 80 zu 20). Das bedeutet, dass z.B. 80% der Fehler in einem System durch Behebung von 20% der Ursachen ausgeräumt werden können. Die Pareto-Analyse hilft dabei, diese 20% der Ursachen zu finden, die als erste behoben werden sollten.

Der erste Schritt ist die Ermittlung eines entsprechenden Datenmaterials für die Analyse wie z.B. die Aufzeichnung der Fehlerhäufigkeit von unterschiedlichen Fehlertypen/-ursachen. Danach werden die Fehlertypen nach Häufigkeit abfallend gereiht und ein kumulativer Anteilsprozentsatz ermittelt. 80% der Gesamtfehlerzahl entsprechen meist in etwa 20% aller vorkommenden Fehlertypen.

Anwendungsbereich

Bei komplexen Abläufen mit Tausenden von Untersuchungsobjekten bietet diese Methode eine objektive Entscheidungsgrundlage. Sie ist insbesondere anwendbar, wenn die Daten aus einer Datenbank bereitgestellt werden können und daher wenig oder keine Kosten zu ihrer Gewinnung anfallen.

Bei komplexen Abläufen mit Tausenden von Untersuchungsobjekten bietet diese Methode eine objektive Entscheidungsgrundlage. Sie ist insbesondere anwendbar, wenn die Daten aus einer Datenbank bereitgestellt werden können und daher wenig oder keine Kosten zu ihrer Gewinnung anfallen.

Das klassische Pareto-Diagramm ist eine kombinierte Darstellung aus Säulendiagramm und aus der Lorenz-Kurve der ABC-Analyse:

Stärken

  • Effiziente Qualitätsverbesserung bei begrenzten Budgets
  • Sehr gutes Hilfsmittel für optimalen Ressourceneinsatz
  • Transparenz, Dokumentation der Optimierungsbemühungen 

Schwächen

  • Qualitätsmassstab 80% ist nicht immer zielführend
  • In gewissen Situationen, z.B. beim Bewerten von neuen Produkten, nur bedingt einsetzbar, da diese noch volle Leistung bringen