Entscheidungsbaum

Kurzbeschreibung

Der Entscheidungsbaum wird dazu genutzt, einen mehrstufigen Entscheidungsprozess samt der gegebenen Entscheidungsalternativen darzustellen. Der Entscheidungsbaum dient als Denkhilfe, indem mit ihm – ähnlich wie mit einer „Landkarte“ – ein Überblick über die Entscheidungslage ermöglicht wird. Dabei können die einzelnen Stufen des Prozesses sowohl eine zeitliche als auch eine logische Abfolge des Entscheidungsgeschehens abbilden.

Anwendungsbereich

Der Anwendungsbereich des Entscheidungsbaums liegt in der Optimierung. Diese Methode ist jedoch nur einsetzbar, wenn ein einziges Optimierungsziel besteht, die Dinge sich relativ einfach quantifizieren lassen, die Varianten für sich genommen nicht komplex sind und eine Schrittfolge im Entscheidungsablauf gestaltbar ist.

Stärken

  • Mathematische Klarheit des Ergebnisses
  • Unterstützung des Denkens in Alternativen. Hilft analysieren und systematisieren
  • Einbezug von situativen Eintrittswahrscheinlichkeiten in die Entscheidung
  • Gedankliche Vorwegnahme von Unwägbarkeiten (Risikoanalyse)

Schwächen

  • Viele Anwendungs-Bedingungen
  • Nur Lösungen einfacher Probleme erlauben (für komplexe Entscheidungen muss ein Unterstützungsinstrument eingesetzt werden)
  • Erwartungswert muss quantifizierbar sein
  • Eintrittswahrscheinlichkeiten sind dem Entscheider bekannt