Rangreihenverfahren

Kurzbeschreibung

Mit Hilfe von Modellen lässt sich die Wirklichkeit denkerisch und darstellerisch erfassen. Modelle helfen somit bei der Entscheidungsfindung. Das Modell der Rangreihenverfahren eignet sich, wenn mehrere Personen gleichberechtigt sind.

An die zur Auswahl stehenden Alternativen vergibt jeder Entscheidungsträger eine Rangzahl. Anschliessend wird für jede Alternative die Summe der Rangzahlen gebildet.

Anwendungsbereich

Gleichberechtigte Personen müssen eine Entscheidung treffen, deren Bewertung nicht komplexe Verfahren benötigt und deren Auswirkung nicht wesentlich ist.

Stärken

  • Einfache Anwendung
  • Für alle schnell und leicht verständlich
  • Kostengünstig in der Erstellung
  • Alle Parteien werden gleichberechtigt behandelt
  • Schnelle Entscheidung möglich

Schwächen

  • Rangzahl wird nicht systematisch eruiert, sondern die Entscheidung wird stark von subjektiven Einflüssen geprägt
  • Es müssen trotz allenfalls gleichwertigen Alternativen (Varianten) unterschiedliche Rangzahlen gegeben werden
  • Der Abstand der Alternativen untereinander ist nicht erkennbar