Selbstaufschreibung

Kurzbeschreibung

Die Selbstaufschreibung ist eine Form der Beobachtung und eignet sich insbesondere im Rahmen einer Kommunikations- oder Aufgabenanalyse. Die gewünschten Daten werden mittels eines (Tages-)Rapports erfasst. Sie werden über einen definierten Zeitraum erhoben und anschliessend verdichtet und ausgewertet. Der Stellenwert der Selbstaufschreibung innerhalb der Erhebungstechniken ist untergeordnet.

Ablauf  
1.  Merkmale in einem Katalog zusammenfassen

  • Was wird getan (Verrichtung)
  • Woran wird es getan (Objekt)
  • Bei wem oder für wen wird es getan (Empfänger)
2.  Erstellen der Strichliste 
3.  Verteilen der Sachmittel und Schulung der betroffenen Personen
4.  Erhebung durchführen 
5.  Stichprobenkontrolle vornehmen 
6.  Sachmittel einsammeln
7.  Erhebung auswerten 

Stärken

  • Eventuell motivierend, da eine grosse Selbstbestimmung besteht
  • Kurze Erhebungszeit und auch sehr günstig
  • Automatische Bildung eines Erhebungsteams
  • Team kreiert allenfalls eigene Lösungsvorschläge

Schwächen

  • Kann eventuell nicht objektiv sein
  • Leicht manipulierbar
  • Störung bei der Arbeit, da jeder selber aufschreiben muss