Amortisation

Kurzbeschreibung

Mit der Amortisations-Rechnung (Kapitalrückfluss-Rechnung) wird der Zeitpunkt bestimmt, an dem die kumulierten Einnahme-Überschüsse die Höhe der Investitionssumme erreichen, den sogenannten „Break-even-point“. Dadurch wird der Zeitraum ermittelt, in dem eine Investition mit den durchschnittlich erzielten Einnahmen und/oder liquiditätswirksamen Kostenersparnissen vollständig zurückbezahlt wird. Wiedergewinnungszeit, Amortisationsdauer, Pay-back-Period oder Pay-off-Period sind Bezeichnungen für diesen Zeitraum.

Anwendungsbereich

Diese Berechnungsmethode basiert auf einer Investition, die nach Beendigung eines Projekts amortisiert werden soll. Das errechnete Resultat gibt Aufschluss über den Planungshorizont der Investition. Konkreter Anwendungsbereich:

  • Termingerechte Rückzahlung einer langfristigen Geldschuld in festgesetzten Raten (direkte und indirekte Amortisation)
  • Anschaffungskosten eines bestimmten Anlageobjekts werden durch die mit ihm erzielten Einnahmen gedeckt (Pay-back)

Stärken

  • Aussage über grundsätzliche Rendite des Projektes respektive des Geldrückflusses bezüglich der getätigten Investition
  • Einfache Formel
  • Analyse des Einflusses von Änderungen der Kostenstruktur und Feststellung der Anforderungen an die notwendige Absatzmenge bzw. Feststellung des Zeitpunktes, an dem die Gewinnschwelle erreicht wird ist möglich
  • Im Management bekannte Grösse

Schwächen

  • Eher ein Instrument der Unternehmensplanung
  • Nicht immer klar wann T0 ist. Beim ersten ausgegebenen Franken oder bei der Einführung des Projektes. Sprich wenn der erste Franken verdient wird