Desk-Check

Kurzbeschreibung

Desk-Check ist nach der „Selbstprüfung“ qualitätsbezogen die zweit schlechteste Prüftechnik. Frei nach dem Vater-Sohn-Spiel erstellt der Autor den Prüfling und gibt diesem den „Vater“ zu prüfen. Der Gutachter „Vater“ prüft das Produkt nach vordefinierten Aspekten und gibt dem Ersteller ein entsprechendes Feedback. So kann man einfach z.B. in der Informatik den Programm-Code prüfen. Hierbei werden – am besten unter Einbeziehung einer anderen Person als des Programmierers bzw. des Entwicklers – alle Datenstrukturen und Ablaufstrukturen auf Eindeutigkeit, Konsistenz, Vollständigkeit, Richtigkeit und Testbarkeit überprüft.

Anwendungsbereich

Bei allen Projekten, bei denen „statische“ Lieferobjekte wie etwa Konzept, Spezifikation etc. erstellt werden, welche einer „tieferen“ Qualität entsprechen müssen.

Stärken

  • Schnelle effiziente Methode zum ‚Weiterkommen‘
  • Fördert Kommunikation und Beziehungen
  • Eine günstige Prüftechnik mit guter Wirkung

Schwächen

  • Informelle Desk-Checks ersetzen keine formellen Reviews
  • Es wird meistens nichts dokumentiert und somit ist eine nachhaltige Wirkung nicht sichergestellt