Präsentation

Kurzbeschreibung

Die Präsentationstechnik verwendet den gezielten Einsatz von Wort, Schrift und Bild und bringt dadurch eine hohe Kommunikationseffizienz hervor. Um eine gute Präsentation durchführen zu können, wird ein Phasenverfahren mit den Phasen Planung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbearbeitung angewendet.

Im Verlauf eines Projektes ergeben sich viele Situationen, in denen die Präsentation als Hilfsmittel der Kommunikation eingesetzt werden kann.

Eine Faustregel besagt, dass das Verhältnis der Präsentationszeit zur Diskussionszeit idealerweise bei I 90% zu 10%, bei M 50% zu 50% und bei E 10% zu 90% liegt.

Ablauf
1. Die Planungsphase
  1.1 Planung der Arbeit der einzelnen Teammitglieder
  1.2 Bestimmung des Inhalts der Präsentation
  1.3 Bestimmung des Ziels der Präsentation
  1.4 Festlegen „wer wird angesprochen“
  1.5 Welche „Einflüsse“ sind zu beachten
  1.6 Womit machen wir unseren Inhalt verständlich
2. Vorbereitungsphase
  2.1 Terminbestätigung und Raumreservation
  2.2 Erstellen und Versenden der Einladungen
  2.3 Zusammenstellen der Teilnehmerunterlagen
  2.4 Raum und organisatorisch-technische Rahmenbedingungen abklären
  2.5 Festlegen der Medien und der technischen einzusetzenden Hilfsmittel
  2.6 Abklären, ob mögliche Störungen aufhalten könnten
3. Durchführungsphase
  3.1 Einleitung
  3.2 Vortrag
  3.3 Diskussion
  3.4 Abschluss
4. Auswertungsphase
  4.1 Ergebnisprotokoll anfertigen und kurzfristig verteilen
  4.2 Manöverkritik abhalten
  4.3 Was war gut, was ist zu verbessern
  4.4 War die Zielgruppe richtig zusammengesetzt
  4.5 War der Ort gut gewählt
  4.6 War der Zeitpunkt richtig

Checkliste:

  • Solide fachliche Vorbereitung  
  • Detaillierte Vortragsnotizen, während des Vortrags jedoch Stichwortzettel
  • Raumfrage klären (z.B. Grösse, audiovisuelle Mittel, Uhr)
  • Kleider überprüfen (z.B. Schnürsenkel, Unterhemd, Reissverschlüsse)
  • Leibliches Wohl (frische Luft, Wasser während des Redens, bequeme Kleider, Licht)
  • Flexiblen Zeitplan machen (Aufbau so, dass Teile bei Zeitmangel übersprungen werden können)
Stichwortliste zu den Redetechniken
Blickontakt Kein Scheibenwischerblick, mit einer Person länger reden, kein Ablesen
Lautstärke Je nach Situation unterschiedlich laut reden
Sprache dem Publikum anpassen Zum Beispiel bei Anwesenheit von Nicht-Deutschschweizern Standardsprache verwenden
Pausentechnik Eine kurze Pause vor dem Redebeginn ist ein Muss. auch Pausen zwischen den Gedanken einschalten
Identifikation Eigenes Denken und Fühlen muss mit der Aussage übereinstimmen

Anwendungsbereich

Je nach Situation können Präsentationen in Projekten zur Entscheidungsfindung, zur reinen Informationsabgabe, zur Meinungsbildung oder auch im Sinne der Überzeugungsarbeit durchgeführt werden.

Stärken

  • Fragen können sofort beantwortet werden und sind ein guter Verständnisparameter 
  • Fehlinterpretationen können sofort berichtigt werden
  • Neuste Informationen können direkt und schnell verkündet werden

Schwächen

  • Ergebnis ist stark von der präsentierenden Person abhängig
  • Präsentator setzt oft die falschen Präsentationstechniken ein und kann somit den Kontakt zum Publikum nicht richtig herstellen
  • Wer nicht dauernd übt verliert schnell die Professionalität