Prozentsatz-Verfahren

Kurzbeschreibung

Das Prozentsatzverfahren (Extrapolation) gehört in die Klasse der Kennzahlenverfahren. Diese stützen sich auf ein genau definiertes Entwicklungsverfahren, für dessen einzelne Phasen genaue prozentuale Anteilswerte von früheren Projekten vorliegen, die mit dem gleichen Verfahren durchgeführt wurden. Auf der Basis solcher Erfahrungswerte werden die Aufwendungen der einzelnen Phasen aus früheren Projekten mit Hilfe der Extrapolation in die Zukunft projiziert. Dieses Verfahren eignet sich am besten für Projekte, die nach dem Wasserfall-Vorgehensmodell entwickelt werden und in denen die Phasen rein sequentiell ablaufen.

Anwendungsbereich

Der Anwendungsbereich dieses Verfahrens liegt im Einsatz bei Projektkontrollen, bei der Schnellanalyse von Projektaufwendungen oder bei sogenannten Aufwand-Frühwarnsystemen, mit denen jeweils geprüft wird, ob der Projektverlauf in etwa den vorgegebenen Prozentwerten entspricht. Dieses Verfahren eignet sich am besten für Projekte, die nach dem Wasserfall-Vorgehensmodell entwickelt werden und in denen die Phasen rein sequentiell ablaufen.

Stärken

  • Schnelle und einfache Errechnung des Aufwandes
  • Für eine schnelle Kursanalyse sehr geeignet
  • Für das Management und andere Projektbeteiligte schnell einleuchtend klar 

Schwächen

  • Hochrechnungen mit kleinen Zahlen (kurzen Phasen)
  • Es müssen eine grössere Anzahl erledigte Projekte in der Datenbank liegen, dass ein gutes Referenzmodell vorliegt, das die Ergebenheiten der Unternehmung wiederspiegelt
  • Es kann nur innerhalb einer Projektart verwendet werden