Versionsmanagement

Das Versionsmanagement stellt die Änderungen an Dokumenten, Dateien und Objekten sicher. Es ist somit die kontrollierte Verwaltung aller Versionen eines Lieferobjektes. Die einzelnen Versionen müssen immer eindeutig identifizier- und reproduzierbar sein. Unterschieden werden sie anhand von Namenskonventionen und einer eindeutigen Versionsnummer. Dabei wird die aktuelle Version mit dem neuen Namen z.B. Konzept V3 überschrieben. Das Dokument ist nur in der aktuellen Version verfügbar. Durch die automatische Versionierung in Microsoft TEAMS kann jederzeit auf die älteren Version zugegriffen werden. Der Änderungsnachweis im Dokument ist zu führen.

Alle Versionen werden in TEAMS mit Zeitstempel und Benutzerkennung gesichert und können später wiederhergestellt werden. Die automatische Versionierung Alle Projektteammitglieder müssen die Vorgaben des Versionsmanagement befolgen. Ziele des Versionsmanagements:

  • die kontrollierte Verwaltung aller Lieferobjektversionen und Projektdokumente
  • jedes Teammitglied weiss, in welchem „Zustand“ ein Lieferobjekt ist
  • jedes Teammitglied weiss, welche Lieferobjekte verändert werden dürfen

Der Fortschritt innerhalb des Entwicklungsprozesses wird mit folgenden Zuständen gekennzeichnet:

Nr. Zustand Beschreibung
01 genehmigt zur Nutzung Eingeführte Version (Nutzung). Die eingeführten Vollversionen können mit V1.0 oder V2.0 bezeichnet werden.
02 in Arbeit Mit der Veränderung eines Dokuments wird dessen Status auf „in Arbeit“ gesetzt. Die Veränderungen müssen so festgehalten werden, dass sie nachvollziehbar sind.
03 In Prüfung Nach der Bearbeitung wird der Status zu „in Prüfung“ verändert. Die Prüfungsinstanz kontrolliert das Objekt. Im Falle einer Beanstandung geht das Objekt an den Autor zurück (Status wird auf „in Arbeit“ gesetzt).

Gestartet wird mit Version 0.1 in Arbeit. Bei der ersten abgenommen Version wird dies zur Hauptversion 1.0. Erfolgen wiederum Anpassungen führt dies zur Version 1.1, 1.2, 1.3 usw. Wird diese Nebenversion wieder genehmigt erfolgt die Hauptversion 2.0. Nebenversionen müssen im Dokumentennamen nicht zwingend geführt werden. Es reicht z.B. 1.x damit ersichtlich ist, dass dieses Dokument sich in Arbeit befindet. Bei Abnahme kann dann lediglich die Hauptversion 2.0 an den Dokumentennamen gehängt werden. Dabei soll das Dokument überschrieben und keine Kopie davon als neue Hauptversion erstellt werden.

Namenskonventionen bei der Ablage von Lieferobjekten: …Projekt\Phase\Lieferobjektname V1.0.docx

Die Versionierung wird im Hintergrund vom Ablagesystem TEAMS automatisch bei jeder gespeicherten Veränderung geführt. Daher korrespondiert die Systemversionierung in der Regel nicht mit der Versionsbezeichnung im Dokument. Die Versionsbezeichnung sowie die Statusveränderungen, z.B. von „in Arbeit“ in „in Prüfung“, sind manuell vorzunehmen.